Das Angebot der Tafel steht wieder allen Bedürftigen zur Verfügung

24. April 2020


 Treffpunkt Reling - Angebot der Tafel steht wieder allen Bedürftigen zur Verfügung  
 
Mit dem neuen Lastenfahrrad können alte und kranke Menschen versorgt werden
 
"Ab sofort können wieder alle Tafelkundinnen und -kunden das Angebot der Tafel in Anspruch nehmen", sagt Daniela Essler, die Leiterin von Treffpunkt Reling. Dies gilt auch für Menschen in prekären Lebenslagen, wie zum Beispiel wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen.  
 
Es besteht die Möglichkeit, in der Reling anzurufen (0671/9208588) oder aber persönlich vorbeizukommen um mit Daniela Essler oder Sybille Becker-Pennrich einen Termin zu verabreden, wann das Lebensmittelpaket abgeholt werden kann. Eine genaue Terminierung ist nach wie vor wegen der erforderlichen Abstandsregeln zwingend notwendig.
 
Um alte oder kranke Menschen besser erreichen zu können, steht ab sofort ein Lastenfahrrad zur Verfügung, mit dem die Lebensmittel nach Hause gebracht werden können. Mitarbeitende und Ehrenamtliche freuen sich sehr, dass diese Möglichkeit so schnell geschaffen werden konnte. "Wir haben allen Grund dankbar zu sein. Zum einen der Fa. OK Move, dass Sie uns das Lastenfahrrad zu einem ausgesprochen fairen Preis angeboten hat und zum anderen, dass wir mit der Bruder Jakobus Wirth Gemeinschaftsstiftung und der degenia Versicherungsdienst AG zwei Spender hatten, die den sofortigen Kauf möglich machten. Außerdem danken wir der Allit AG für die Ausstattung des Lastenrades mit Transportkisten.", so Daniela Essler.
  
Es besteht weiterhin die Möglichkeit haltbare ungeöffnete Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen sowie Konserven zu spenden. Dafür stehen Kisten am Treffpunkt Reling am Seiteneingang in der Volxheimer Gasse bereit.
 
Die gesamte Situation macht deutlich, dass Menschen in prekären Lebenslagen nicht vergessen werden dürfen. Gerade sie brauchen einen Rettungsschirm. Frieder Zimmermann, der Vorsitzende, meint dazu: "Da die Corona-Pandemie uns noch eine ganze Weile begleiten wird, wäre es sehr sinnvoll allen, die von Einkommensarmut betroffen sind, zumindest vorübergehend einen erhöhten Grundsicherungsbetrag von Euro 100,00 pro Monat zu zahlen, wie dies ja auch mittlerweile von Fachverbänden gefordert wird."
 
 
 
 
 
23.04.2020

Zurück zur Übersicht